Nicht nur in der Schule – auch im Leben
Schlau, schlauer, gefeuert – so ist zu lesen auf ZEIT online.
Sehr ähnlich – naja, fast wörtlich identisch – der Artikel Schlau, schlauer, zu schlau im Handelsblatt
Was soll man sagen? Jo, is manchmal so.
Nicht nur in der Schule und an der Uni hat der Hochbegabte es mit ca. 97 – 98% Nicht-Hochbegabten zu tun.
Life is Life.
Das ändert sich vom Sandkasten bis zur Bahre nicht! (Was glaube man, dass los war, als mein damals noch nicht 2-jähriger Sohn, als im Sandkasten etwas nicht so funktionierte, wie er wollte, wörtlich sagte: “Feinmotorik klappt noch nicht, klappt bald besser!”)
Aus diesem Grund bin ich – bis auf Ausnahmefälle – auch nicht dafür, hochbegabte Kinder in Hochbegabtenklassen oder -schulen zu stecken. Menno: Wenn nur die individuelle Förderung in den “normalen Klassen” besser klappen würde…
Jedenfalls hat man dort ständig Training und bekommt ein bisschen Übung im Umgang mit der Übermacht der unter 130er.
So etwas, wie in den Artikeln geschildert, ist halt typisch: “’Ich habe mir angewöhnt, in Meetings erst mal den Mund zu halten und zu warten, bis andere mit Lösungsvorschlägen kommen’, sagt (Christine) Warlies. Sie sei früher auch mal schnell mit ihren Ideen herausgeplatzt. Das sei nicht gut angekommen. "Man muss sich ständig für andere herunterregeln", sagt Ärztin Maya Zimmermann.”
Jo, is so.
Life is Life.